Wie jedes BIM Common Data Environment (z. B. ACCA, Autodesk, Bentley, Dassault, Trimble) mit GIS kombiniert werden kann, um räumliche Digital Twins auf Basis von openBIM®-Modellen und Punktwolken zu erstellen
Die meisten Organisationen stehen vor derselben Herausforderung: Projektdaten liegen verteilt in unterschiedlichen Common Data Environments (CDE) – je nach Abteilung, Projekt oder Stakeholder. Diese Datensilos verhindern oft eine nahtlose Integration in ein übergreifendes GIS. Diese Session präsentiert einen technologischen Ausbruch aus proprietären Abhängigkeiten.
Vorgestellt wird ein innovativer Workflow mit usBIM.geotwin, der sich nativ mit allen marktführenden CDEs verbindet – darunter ACCA, Autodesk, Bentley, Dassault und Trimble – um openBIM®-Modelle im IFC-Format zu extrahieren und direkt in eine ESRI-ArcGIS-Umgebung zu integrieren. Das Ergebnis ist ein herstellerneutraler, offener Workflow, der die Notwendigkeit beseitigt, sich für eine BIM-Plattform zu entscheiden: Organisationen können weiterhin in ihrem bestehenden CDE arbeiten, während gleichzeitig ein gemeinsamer geospatialer digitaler Zwilling mit konsistenten, interoperablen Daten gespeist wird.
Anschließend demonstiert die Session, welche Möglichkeiten sich durch diese Integration eröffnen. usBIM.geotwin setzt der Skalierung praktisch keine Grenzen: von einzelnen Bauwerken bis zu regionalen Infrastrukturnetzen, von Dutzenden Assets bis zu Tausenden, von Stadtquartieren bis hin zu vollständigen Smart-City-Implementierungen. Mehrere IFC-Modelle aus unterschiedlichen Quellen und verschiedenen CDEs können in einer einzigen, vereinheitlichten geospatialen Umgebung zusammengeführt, gemeinsam abgefragt und unabhängig voneinander aktualisiert werden – ohne die zugrunde liegende Datenarchitektur neu aufbauen zu müssen.
Ein eigener Abschnitt widmet sich der Integration von Punktwolken: wie Rohdaten aus Laserscans in die Plattform übernommen, in sinnvolle Komponenten segmentiert, mit strukturierten Attributen angereichert und gemeinsam mit klassischen BIM-Modellen im GIS veröffentlicht werden können. Dadurch wird eine präzise digitale Abbildung bestehender Assets ermöglicht – Infrastruktur, Kulturerbe, urbane Umgebungen –, auch wenn IFC-Modelle noch nicht vorhanden sind oder nicht die primäre Datenquelle darstellen.
Zusammen definieren diese drei Fähigkeiten – CDE-Interoperabilität, unbegrenzte Skalierbarkeit und Punktwolken-Unterstützung – einen neuen Standard dafür, was eine produktionsreife Plattform für geospatiale digitale Zwillinge leisten sollte. Die Teilnehmenden erhalten ein konkretes Verständnis des Integrationsworkflows, der technischen Architektur, die dies ermöglicht, sowie der praktischen Auswirkungen für Organisationen, die große, heterogene Asset-Portfolios über weitläufige Territorien hinweg verwalten.