Jenseits von Top-Down: Orthofotos der nächsten Generation für intelligentere Vermessungsentscheidungen
Orthofotos gehören zu den am häufigsten verwendeten Ausgabedaten in Geodaten-Workflows – doch in der Praxis zeigen sie oft nicht das, was vor Ort wirklich zählt.
Diese Session demonstriert, wie verschiedene Orthofototypen die Genauigkeit, Klarheit und Nutzbarkeit Ihrer Daten erheblich verbessern können.
Anhand realer Projektbeispiele, die in 3Dsurvey verarbeitet wurden, vergleichen wir traditionelle Orthofotos, echte Orthofotos, benutzerdefinierte Planprojektionen und neu entwickelte Bodenorthofotos. Wir zeigen, wie sich die einzelnen Methoden auf die Sichtbarkeit, die Messzuverlässigkeit und nachgelagerte Workflows wie die Planung auswirken und gleichzeitig die Klarheit der Objekte verbessern.
Ein besonderer Fokus liegt auf der neuen Funktion „Bodenorthofoto“ (eingeführt 2026), einer Bottom-Up-Projektionsmethode, die visuelle Hindernisse wie Vegetation, Dächer und Überhänge entfernt und so die sonst verborgenen, aber wichtigsten Bodenmerkmale sichtbar macht.
Dies ermöglicht es Nutzern, kritische Elemente wie die folgenden zu erkennen:
- Straßenränder und Oberflächenbeschaffenheit
- Schächte und Versorgungsleitungen
- Geländediskontinuitäten und Bruchkanten
Das Ergebnis ist nicht nur ein besseres Bild, sondern auch bessere Entscheidungen, weniger Fehler vor Ort und zuverlässigere Projektergebnisse.
Diese Sitzung zeigt, wie verbesserte Geodaten zu qualitativ hochwertigeren Ergebnissen führen.