Das unsichtbare Risiko: Wie wir Schäden an Infrastrukturen überwachen und die Haftungsbeurteilung durch präzise Satellitenüberwachung (InSAR) unterstützen
Schadhafte Bodenbewegungen durch Tunnelbau, Altbergbau und Klimawandel sind schleichende Prozesse mit oft massiven Auswirkungen. Wenn Infrastrukturen – von Eisenbahndämmen und Autobahnabschnitten bis hin zu ganzen Stadtquartieren – in Mitleidenschaft gezogen werden, stehen wir nicht nur vor strukturellen Schäden und Nutzungseinschränkungen. Wir stehen vor der Frage der Verantwortung und Haftung: Wer trägt die (finanzielle) Verantwortung, wenn eine kritische Infrastruktur geschädigt ist oder unerwartet versagt?
In der Praxis wird oft erst gehandelt, wenn die ersten Risse bereits sichtbar sind. Doch zu diesem Zeitpunkt sind die Instandsetzungskosten und rechtlichen Risiken bereits drastisch gestiegen.
Wie können wir diesen komplexen Risiken proaktiv begegnen und Haftungsfragen klären, bevor signifikante Schäden entstehen?
Die Antwort liegt in präziser raum-zeitlicher Überwachung. In diesem Vortrag zeige wir anhand konkreter Praxisbeispiele (München, Essen, Hamburg, …) wie wir Bodenbewegungen aus dem All frühzeitig und verlässlich messbar machen. Sie erfahren, wie hochaufgelöste InSAR-Messungen in der Praxis aktiv genutzt werden, um induzierte Bodenbewegungen zu überwachen, Bauprojekte sicher zu begleiten und die Integrität der Infrastruktur datenbasiert zu schützen.